Trigeminusneuralgie – Verdammter Schmerz!

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Trigeminusneuralgie: Was ist das?

Die Trigeminusneuralgie ist ein starker Schmerz in deinem Gesicht, der meistens anfallsartig auftritt und nur Sekundenbruchteile bis wenige Minuten dauert.

Viele Leidensgenossen beschreiben sie als Stromschlag oder wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschießend oder es fühlt sich brennend an.

Kopfschmerzen

Foto: Kopfschmerz

Die Schmerzattacken können sich häufig wiederholen (bis zu 100 Mal pro Tag) und treten oft ohne erkennbaren Grund auf. Typischerweise merkst du es z. B. nach Berührungen der Wange, der Stirn, häufig auch beim Sprechen, Lachen, Zähneputzen, Kauen oder Schlucken.

Solltest du über Tage hinweg unter immer wieder auftretenden Schmerzen leiden, solltest du vorsichtig sein und es unbedingt Behandeln lassen, denn es gibt immer wieder Betroffene, die aus Angst davor vergessen zu essen oder sogar zu trinken.

Deine Schmerzen bei einer Trigeminusneuralgie zählen zu den stärksten Schmerzen überhaupt.

Diese Störung tritt oft nach dem 50. Lebensjahr auf, und bei Frauen meistens häufiger als bei Männern.

Deine Qual entsteht, wenn der fünfte Hirnnerv, der Trigeminus, gereizt oder geschädigt ist.

Da die anfallartigen Symptome dich aber schon durch kleinste Bewegungen oder Berührungen und sogar einen Luftzug äußerst schwer beeinträchtigen können, artet eine Trigeminusneuralgie oft in eine wirklich starke und lästige Attacke aus.

Die Schmerzen entstehen genau da, wo dein Trigeminusnerv im Gesicht versorgt wird.

Dieser sogenannte „Drillingsnerv“ (Trigeminusnerv, Nervus trigeminus) bildet in deinem Schädel einen Nervenknoten: das sogenannte Ganglion Gasseri.

Am Unterkiefer, Oberkiefer und in Augenhöhe kommen diese drei als sog. Hauptäste aus dem Schädel heraus.

  • Den erste spürst du an Stirn, Auge und Stirnhöhle, von wo der Schmerz an das Gehirn gesendet wird,

Schmerz

Foto: Kopfschmerz

  • wobei du den zweiten von Wange und Oberkiefer, einschließlich deiner Zähne spürst,

  • der dritte dann schickt deine Empfindungen an die Unterkieferregion.

  • Wenn dein Trigeminusnerv irgendwo Druck ausgesetzt ist und so die Nervenscheide beschädigt, entlädt sich der Nerv spontan – es kommt zur Trigeminusneuralgie mit den extrem schweren, anfallartigen Schmerzen.

Diese Trigeminusneuralgie wird in drei unterschiedlichen Formen diagnostiziert.

  • Die klassische, früher idiopathische Trigeminusneuralgie genannt, tritt meistens einseitig auf, und ist die häufigere Form. Sie betrifft dann den zweiten und/oder dritten Hauptast. Die Schmerzanfälle werden oft durch Intervalle unterbrochen, in denen du keine Schmerzen hast.

  • Dann gibt es noch die symptomatische Trigeminusneuralgie, die aber seltener ist.

Sie betrifft deinen Kopf beidseitig und attackiert dich ähnlich der anderen Variante, allerdings dann ohne die erwähnten attackefreien Intervalle.

Eine solche Trigeminusneuralgie kann zum einen durch Entmarkungskrankheiten wie die MS entstehen:

  • Bei der multiplen Sklerose ist der Nerv selbst entzündet. Ursache für die typischen Schmerzattacken ist dann eine Schädigung der Nervenscheide im Bereich der Eintrittsstelle der Nervenwurzel.

Die häufig auftretenden Störungen zeigen sich als Sensibilitätsstörungen, die unter Umständen auf eine weitere oder andere Erkrankung hindeuten können, wie z. B. Hirntumore.

Die Symptome können aber auch einer bestimmten Form von Kopfschmerzen ähneln: dem Cluster-Kopfschmerz.

Cluster-Kopfschmerz

Foto: Cluster-Kopfschmerz

Bei einer Trigeminusneuralgie besteht das Ziel der Therapie darin, die Schmerzen zu lindern und, wenn möglich, eine völlige Beschwerdefreiheit zu erreichen. Hierfür stehen verschiedene Medikamente und operative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Oder Pflanzen, die das Ganze sanfter behandeln können, wie z. B. das Johanniskraut, die Kamille, Königskerze, Schafgabe, Thymian und/oder Bärlappsporen.

Weiteres auch über die Anwendung findest du in meinem Buch

ms-selber-behandeln

Aber bedenke, daß bei plötzlich auftretenden Gesichtsschmerzen nicht unbedingt eine Trigeminusneuralgie dahinter stecken muß.

Vermutlich ist eine herkömmliche Schmerztherapie sowieso eher unbrauchbar, weil die Schmerzattacken in der Zeit, die die Medikamente brauchen um zu wirken, schon längst von ganz alleine wieder vorbei sind.

Zum Glück kommt die Methode, die früher angewandt wurde, heute wohl eher nicht mehr in Betracht, denn früher trennte man den Nerv einfach durch und verursachte möglicherweise Lähmungen im Gesicht und noch stärkere Schmerzen, als zuvor.

MRT

Foto: MRT

Weitere Möglichkeiten, die es evtl. noch gibt, sind nicht Teil dieses Buches und würde sowieso den Rahmen sprengen.

Allgemein gilt aber scheinbar, daß die Schulmedizin keine wirksame Methode kennt, diesen Anfällen vorzubeugen.

Auch in diesem Fall liegt es wieder bei dir selber, ob du Verantwortung abgibst und dich unter Umständen in die Hände von Ärzten oder der Pharmaindustrie begibst, oder ob du versuchst, deine Selbstheilungskräfte mit Unterstützung der Natur zu aktivieren.

Eine gesunde Ernährung, die ich in meinem Buch näher ausführen werde, und eine ausgewogene Lebensweise, werden dir garantiert helfen. Mit Geduld und dem Nichterwarten von Wundern.

Allerdings war ich selber völlig überrascht, wie gut und schnell mir meine Kräutermischungen und unterschiedliche Anwendungsarten geholfen haben.

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„MS selber behandeln“

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