Hanfbüte

Hanf – zu Unrecht verboten

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Es ist doch wirklich zum Verrücktwerden, wie die Politik auf Biegen und Brechen versucht per Prohibition die Menschen für dumm zu verkaufen.

Und nein, mit Prohibition ist nicht die gescheiterte bezüglich des Alkohols gemeint, nein, seit Jahren geht es darum, den Menschen ein uraltes und von Menschen schon immer verwendetes Kraut zu verbieten.

Den Hanf

Marijuanapflanze

Foto: Hanfpflanze

Diese Pflanze, die nicht nur extreme Heilwirkungen hat, sondern früher schon für allerlei andere Dinge benutzt wurde und noch immer wird, was aber die wenigsten wissen.

Sämtliche Teile des Hanfs können und werden genutzt.

Hanf, das wussten schon unsere Großeltern, ist eine Universalpflanze. All ihre Bestandteile können eingesetzt werden:

  • Als nicht psychoaktives Nahrungsmittel wurden und werden die
    Hanfsamen verwendet, da sie reich an Proteinen und Fettsäuren sind und auch als Brei gut schmecken.
    Und da reicht eine Handvoll täglich aus.

Hanfsamen

Foto: Hanfsamen

  • Wer Vögel hat, kennt die Hanfsamen als Futter.

  • Aber auch in der Kosmetik oder in der

  • chemischen Industrie für Biokraftstoffe

finden die Samen durchaus Verwendung.

  • Die Hanffasern dienen zur Herstellung von hochwertigem Papier,
    oder von

  • Dämmstoffen für die Automobilindustrie sowie das Baugewerbe,
    aber auch für

  • wertvolle technische Textilien.

hemden-aus-hanf

Foto: Hemden aus Hanf

  • als Tierstreu können die Stängel gut genutzt werden

  • die sich ebenfalls bei der Herstellung von Baustoffen als sehr
    nützlich erweisen.

Gegenüber des Anbaus von Baumwolle

  • verbessern die Hanfpflanzen die Böden,

  • benötigen keinerlei Pflanzenschutzmittel und

  • wenig Dünger.

Durch den THC-Gehalt schützt sich die Pflanze selber vor Schädlingen und Krankheiten.

Temperaturausgleichend und angenehmer als Thermowäsche absorbieren die Textilien aus Hanf etwa 95 % der UV-Strahlen.

Sie kühlen bei Hitze und wärmen bei Kälte.

Frau in Hanfkleidung

Foto: Frau in Hanfkleidung

In alten Medizinbüchern bezeichnete man den Hanf meist als Panaceas (Allesheiler).

Vor allem kann Hanf helfen bei zum Beispiel MS, Aids, Krebs oder Augenkrankheiten, wie dem Grünen Star und noch vielen anderen Beschwerden.

Aber die meisten Menschen sind schon so Gehirngewaschen durch das ständige Mantra der Politik und Industrie, daß sie mit Hanf ausschließlich Drogen gleichsetzen.

Dabei möchte ich gerne mal eindeutig klarstellen, daß, selbst, wenn du den Hanf nur auf den berauschenden Effekt reduzierst, es einzig und allein deine Sache ist, ob und womit du dich berauschen willst. Und auch, warum.

Alkohol verbietet dir niemand.

Und warum? Weil da eine Lobby und Wirtschaft hinter steht, die alles kontrollieren will.

Dabei gibt es durch Alkohol richtig viele Tote. Entweder durch zum Beispiel Sucht, oder durch Unfälle, oder auch durch aggressives Verhalten und damit ausgelöster Gewalt und noch vieles weitere.

Von Cannabis, also zum Beispiel dem Kiffen, ist noch niemand gestorben.

Joint Foto: Joint

Kein einziges Todesopfer ist durch Hanfkonsum (Kiffen) zu beklagen!

Dabei kennen und nutzen Menschen schon seit mindestens 10.000 Jahren Hanf. (siehe oben).

Schon bald bemerkten die Menschen, dass nach dem Verzehr seiner Blüten eine ausgelassene und entspanntere Stimmung aufkam. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Cannabis

Foto: Cannabis

Als Genussmittel wird Hanf in aller Welt von Millionen Menschen konsumiert.

Dieser Gebrauch als Genussmittel des Cannabis ist eines der ältesten Rauscherfahrungen der Menschheit.

Geschätzt wird die Nutzung von Cannabis heute auf ca. 3 Millionen Konsumenten, die dieses Kraut gelegentlich verwenden, und damit dieses Rauscherlebnis bewußt herbeiführen und genießen.

Somit gilt heute Cannabis als mit Abstand häufigste, als illegal deklarierte und konsumierte Droge.

Vor allem bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen ist sie außerordentlich beliebt. Und das, obwohl seit Mitte des letzten Jahrhunderts fast überall auf der Welt, dieses Rauschmittel verboten ist.

Aber auch für Nicht-Konsumenten hat die von den USA ins Leben gerufene Prohibition, die allerdings den Namen „War on Drugs“, also Krieg gegen die Drogen, bekam, dramatische Auswirkungen.

Cannabiskonsumenten werden in aller Welt verfolgt, ihrer Existenz beraubt, eingesperrt oder gar getötet.

Ein erbitterter Kampf gegen diese im Vergleich harmlose Droge entstand, obwohl die in die Millionen gehenden Menschen eher friedlicher Natur sind.

Das führte dazu, daß das über viele Jahrtausende zusammengetragene Wissen ausradiert wurde.

Siehe dazu auch meinen Beitrag über den Hippokratischen Eid in meinem Buch „ms selber behandeln“, (Link am Ende dieses Textes).

Innerhalb von 50 Jahren verschwand das Wissen dieser alten, wenn nicht sogar der ältesten Kulturpflanze überhaupt mehr oder weniger aus dem Sinn der Menschen.

Dabei kann sie, wie ich schon erwähnte, kranken Menschen so enorme Linderung bei ihren diversen Leiden spenden.

Diese Linderung wird nun kollektiv den Menschen vorenthalten, vor allem durch irgendwelche Lobbyisten und/oder Politiker, die nur ihr eigenes Ego bzw. Portemonnaie im Sinn haben und nicht das Wohlergehen der Kranken und Wähler.

Ganz davon mal abgesehen, daß jetzt eine natürlich gewachsene Kultur um den „Rauschhanf“ verdrängt wird durch eine Angst vor Verfolgung und damit dem Handeln in Hinterzimmern und einem Schwarzmarkt Tür und Tor bereitet.

Genau das schadet allen Menschen und nicht nur den Opfern/Kranken.

Und das von den gewählten Politikern, die doch eigentlich Schaden von uns allen abhalten wollen. Sagen sie zumindest, wenn mal wieder eine Wahl ansteht. Also, wenn das mal nicht nach Korruption duftet. Mitten in Europa.

Somit sind nach mehr als einem halben Jahrhundert dieser Prohibitionspropaganda die Cannabiskonsumenten sowie deren Angehörige mangelhafter über die Rauschpflanze Hanf informiert, als noch ihre Großeltern (siehe oben).

Wobei die Wirkungen und Nebenwirkungen von Cannabis bzw. deren Wissen darum eigentlich das beste Mittel gegen Missbrauch und Sucht wären.

Wirkungen des Cannabis als Genußmittel

Berauschender Hanf hat viele Namen:

  • Dope,
  • Gras,
  • Ganja,
  • Piece

Diese Namensvielfalt mag verwirren, aber es unterscheidet eigentlich nur die zwei Erscheinungsformen des Rauschhanfs:

Marijuanna – die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanze.

Cannabispflanze

Foto: Cannabispflanze

An sog. Drüsenhaaren auf diesen Blüten sitzt das „Harz“ der Pflanze, mit seinen hohen Konzentrationen von THC und CBD.

Marijuanna ist je nach Qualität, Herkunft und Trocknungsgrad grün bis bräunlich.

Der Name Marijuanna ist eigentlich das spanische Wort für Hanf.

Haschisch – bedeutet das gesammelte und meist gepresste Harz der Hanfpflanze.

Je nach Qualität und Herstellungsmethode schwankt seine Farbe von hellem grau-braun bis zu mattem schwarz.

„Haschisch“ kommt eigentlich aus dem arabischen und bedeutet Kraut.

Anders als bei uns bezeichnet man in den arabischen Ländern bis heute die gesamte Hanfpflanze als Haschisch und nicht nur das gepresste Harz.

Haschisch

Foto: Haschisch

Die berauschende Wirkung von Hanf kommt von seinen Cannabinoiden. Insbesondere dem THC wird der größte Teil des Wirkstoffes zugeschrieben.

Marijuanna enthält zwischen 3 % und 15 % THC. Bei einzelnen Züchtungen wurden auch THC-Werte um die 20 % gemessen.

Der THC-Gehalt von Haschisch schwankt, ist aber in der Regel höher, als der von Marijuanna. Zwischen 5 % und über 50 % wurden gemessen.

Durch spezielle Veredelungsverfahren kann man aus Marijuanna sogenanntes Haschöl gewinnen, welches THC-Konzentrationen von bis zu 90 % haben kann.

Je höher die Konzentration desto schwerer kann die Dosierung ausfallen, so daß Konsumenten meistens Marijuanna und Haschisch dem Haschöl vorziehen.

Meistens wird Rauschhanf geraucht. Die Wirkung setzt dann meistens nach ca. 5 – 10 Minuten ein und hält je nach Dosis zwei bis vier Stunden an.

Cannabis kann aber auch verzehrt werden. Meistens durch essen (Kekse) oder trinken (Tee). Die Wirkung setzt dabei erst nach 40 – 60 Minuten ein und hält bis zu 10 Stunden an.

Cannabis wirkt euphorisierend und kann in hohen Dosen Halluzinationen auslösen. Konsumenten berichten von einer Verstärkung von Sinneseindrücken und Empfindungen, wohingegen Leistungs- und Konkurrenzdruck an Bedeutung verlieren.

Das Zeitgefühl ist unter dem Einfluss der Droge verändert, oft scheint die Zeit langsamer zu vergehen.

Nebenwirkung und Gefahren

Wie bei allen Drogen birgt aber auch der Konsum von Cannabis Risiken. Diese sind aber weniger umfangreich, als noch vor wenigen Jahren befürchtet und werden von den akuten Auswirkungen der Cannabinoide ausgelöst. Sie verschwinden für gewöhnlich mit dem Abklingen des Rausches schnell wieder.

Während und für eine(r) Therapie nutzt die Medizin oft genau diese Effekte.

Konsumenten berichten u. a. von folgenden „Nebenwirkungen“:

  • gerötete Augen (gesenkter Augeninnendruck),
  • erhöhtes Hungergefühl,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Vergesslichkeit,
  • leichte motorische Störungen,
  • Schlafstörungen,
  • Reizüberflutung.

Unter Umständen kann es zu sogenannten „toxischen Psychosen“ kommen.
Diese äußern sich z. B. in Gefühlen wie,

  • die Wirkung hört nie wieder auf,
  • alle sprechen über mich
  • alle gucken mich an
  • oft begleitet von Angstzuständen.

Auch die Konsumform spielt bei der Risikobewertung eine Rolle, so steht z. B. das Rauchen von Cannabis im Verdacht krebserregend zu sein.

Abhängigkeit

Im Gegensatz zu vielen Rauschmitteln sind bei Cannabis nur geringe Gewöhnungseffekte und organische Auswirkungen bekannt.

Der Konsumverzicht ist deshalb auch nicht von nennenswerten Entzugssymptomen begleitet.

Eine körperliche Abhängigkeit vom Wirkstoff THC existiert nicht!

Allerdings wurde festgestellt, daß bei 1 – 3 % der Konsumenten eine psychische Abhängigkeit besteht.

Das Risiko einer Cannabisabhängigkeit ist umso größer, je früher der erste Konsum erfolgte.

Überdosis

Die Toxizität von Cannabis ist im Vergleich mit anderen Rauschmitteln gering. Eine tödliche Dosierung wurde zwar errechnet, ist aber praktisch nicht zu erreichen.

In den mehr als 10.000 Jahren, während denen Menschen dieses Rauschmittel konsumieren, ist noch niemand an Hanf gestorben.

Viele der angeblichen und von den Gegnern einer gesunden Menschheit immer wieder angeführten „Gefahren“, stellten sich als propagandistische Lügen heraus, um die Menschen in Angst zu versetzen.

Das ginge ja auch gar nicht, würden die Menschen plötzlich gesund werden und weder Ärzte noch Pharmaindustrie benötigen. Diese hingegen hätten enorme finanzielle Einbußen zu erwarten. Das sollten sich die Patienten, Kranken und generell alle Menschen mit einigermaßen gesundem Verstand immer wieder vor Augen führen, und ihr Schicksal vielleicht doch das eine oder andere Mal selber in die Hand nehmen, anstatt sich irgendwelchen „Versuchen“ auszuliefern.

Wissenschaftlich bewiesen ist mittlerweile, daß Cannabis nicht mehr als Einstiegsdroge gilt und es weder Unfruchtbarkeit hervorruft noch daß es Hirnschäden verursacht.

Warum Legalisieren?

Wie bereits erwähnt, nutzen Menschen Hanf bereits seit 10.000 Jahren. Dennoch wurde diese alte Kulturpflanze im vergangenen Jahrhundert verboten.

Nicht die Forderung nach Legalisierung von Hanf gehört also als außergewöhnliche Idee auf den Prüfstand, sondern das geschichtlich gesehen relativ kurze Experiment „Kriminalisierung“.

Wie schon erwähnt, starb noch nie ein Mensch an einer Cannabisüberdosis, und dennoch werden beinahe täglich Todesurteile oder lebenslange Freiheitsstrafen für den Besitz von Hanf verhängt.

Auch nach der Wiederzulassung von Cannabis als Medikament in der EU gibt es große Stolpersteine für seine Nutzung für z. B. die Patienten.

Aber auch interessierte Bauern müssen hohe bürokratische Hürden für eine Anbaugenehmigung überwinden, selbst, wenn sie rauschunwirksame Sorten anbauen wollen. In vielen Ländern ist das noch immer verboten, wie z. B. in den USA.

So wird die technische Weiterentwicklung von hanfverarbeitenden Maschinen behindert, ebenso wie die medizinische Forschung an dieser wertvollen Heilpflanze.

Beinahe täglich sterben Menschen, weil ihnen die lebensrettende Medizin Cannabis vorenthalten wird.

Die vollständige Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel ist längst überfällig. In den ca. 50 Jahren Hanfverbot wurde keines der Ziele dieses Gesetzes erreicht!

Andererseits müssen Verarbeiter und Bauern noch immer gegen das Image von Hanf als Killerdroge ankämpfen. Manche innovative Hanfanwendung scheitert bis heute am staatlichen Spagat zwischen Drogenkrieg und Wirtschaftsförderung.

Wir müssen uns endlich selber dafür einsetzen, daß der Fehler „Hanfverbot“ endlich abgeschafft wird und Hanf wieder legal wird.

Hanfzwirn

Foto: Hanfzwirn

Hut aus Hanf

Foto: Handarbeit, Hut aus Hanf

Hanf könnte helfen, die Menschen ausreichend mit Kleidung, Papier, Öl, Brennstoff, Baumaterial und Medikamenten zu versorgen.

2017, (c) Ines Geister

www ms-selber-behandeln.de/ratgeber

Bilder von Pixabay

Quelle: Cannabisagentur, Ärztezeitung, Hanfverband,

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